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Im Geschäftsjahr 2011 hat sich die Anzahl der aktiven Mitglieder des Vereins erneut reduziert. Seit Bestehen des Clubs sind innerhalb eines Jahres noch niemals so viele Mitglieder – insgesamt 13 Vollmitglieder und ein passives Mitglied - ausgeschieden wie im vergangenen Jahr. Auch die Anzahl der neuen Mitglieder blieb erheblich hinter den Erwartungen zurück. Im vergangenen Jahr konnte der Club nur 2 Mitglieder werben.

Mit den verbleibenden 41 Einheiten - bestehend aus 70 aktiven Mitgliedern – zeichnen sich mehrere Probleme innerhalb des Vereins ab. Mit den derzeitigen Beiträgen der Clubmitglieder können die notwendigen Ausgaben des Clubs nicht mehr bestritten werden. Es wird immer schwieriger, die steigende Anzahl freier Stellplätze – insbesondere auf dem unteren Platzteil – angemessen zu pflegen.

Auf Antrag des Vorstands wurde der Mitgliedsbeitrag neu festgelegt. Die Erhöhung der Mitgliedsgebühren wurde von den bei der Mitgliederversammlung anwesenden Mitgliedern einstimmig beschlossen. Die nicht anwesenden Mitglieder werden nach Erstellung der Jahresabrechnungen schriftlich informiert.


Im Geschäftsjahr 2011 hat der CCB eine zweckgebundene Spende in Höhe von 3000.- € zur Förderung des Nachwuchses und zur Werbung erhalten. Mit dieser Spende soll im laufenden und in den kommenden Jahren versucht werden, die Anzahl der aktiven Mitglieder wieder auf ein wirtschaftliches Maß zu bringen.

Während der Mitgliederversammlung wurde ausführlich darüber diskutiert, wie man dieses Ziel erreichen kann und der Vorstand wird versuchen, diese Maßnahmen umzusetzen. So soll z.B. der Werbeflyer des Clubs erneut aufgelegt und regelmäßig an verschiedenen Stellen ausgelegt werden. Außerdem soll wieder regelmäßig in der Zeitschrift Camping des DCC über den Club berichtet werden.


Auch in diesem Jahr wurde die Möglichkeit der Aufgabe des oberen Platzteils zur Diskussion.

Das Pachtgelände hat eine besonders lange Tradition im Club. Hier haben sich nach der Gründung des Vereins die ersten Mitglieder „angesiedelt“ und stehen teilweise noch heute auf diesem Platzteil. Allein aus diesem Grund wäre eine Aufgabe des Traditionsgeländes nicht zu vertreten.

In den vergangenen 50 Jahren wurde auf diesem Gelände eine große Anzahl von Investitionen getätigt, die bei einer Aufgabe des Platzes verloren gehen würden. Angefangen beim Bau der Camper-Klause über die Sanitärgebäude bis zur Strom- und Wasserversorgung: Alles hat dem Club und den Mitgliedern viel Geld und noch mehr Arbeitsleistung gekostet.

Die Kosten für den bei einer Aufgabe des Platzes notwendigen Rückbau aller Einrichtungen übersteigen die zu erwartenden Einsparungen bei Weitem und wären durch den Club nicht finanzierbar. Vielmehr müsste man davon ausgehen, dass einige Mitglieder bei einer geplanten „Zwangsumsiedlung“ aus dem Verein austreten und sich die Lage des Clubs weiter verschlechtert.


Nachdem es uns in den vergangenen beiden Jahren nicht gelungen war, einen Nachfolger für den ausgeschiedenen Platzwart Harald Boock zu finden, haben wir in dieser Sache endlich einen Erfolg zu vermelden. Hubert Veith hat sich unter der Maßgabe, dass sich für den oberen Platzteil ein fester Ansprechpartner findet, als Platzwart zur Verfügung gestellt.

Auf der Mitgliederversammlung konnte Hubert leider nicht anwesend sein. Nach vorheriger Absprache wurde er in Abwesenheit von der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt. Der Vorstand bedankt sich im Voraus für sein Engagement im Sinne des Vereins und wir sehen einer erfolgreichen Zusammenarbeit entgegen.

Als Ansprechpartnerin für den oberen Platz hat sich Ute Kilian zur Verfügung gestellt. Auch ihr danken wir schon jetzt für die in diesem Zusammenhang zu leistende Arbeit.


Besonders im vergangenen Jahr wurde festgestellt, dass einige Mitglieder lieber die geringe Gebühr für einen nicht ausgeführten Platzwart- oder Arbeitsdienst entrichten, als an der gemeinsamen Arbeit für den Club teilzunehmen. Es wurde nochmals angesprochen, dass jedes aktive Mitglied verpflichtet ist, den Platzwartdienst auszuführen und an zwei Arbeitsdiensten im Jahr teilzunehmen oder für diese Arbeiten für einen entsprechenden Ersatz zu sorgen.

Auf Antrag der Mitgliederschaft wurden die Gebühren für solche nicht geleisteten Arbeiten ab dem Jahr 2012 drastisch erhöht. Der Vorstand und große Teile der Mitglieder sehen nur hierin eine Möglichkeit, übermäßige Arbeitsbelastungen von den engagierten Mitgliedern fernzuhalten. Der Beschluss über die Erhöhung der Gebühren erfolgte einstimmig.

Immer wieder kommt es vor, dass ausscheidende Mitglieder den zuvor belegten Platz in einem vollkommen desolaten Zustand verlassen. Diese Praxis wird der Verein nicht länge hinnehmen. Ebenfalls auf Antrag der Mitgliederschaft wurde eine Gebühr eingeführt, die fällig wird, wenn ein aufgegebener Platz für die Nutzung durch neue Mitglieder hergerichtet werden muss.

An dieser Stelle möchte der Vorstand noch einmal daran erinnern, dass es zum guten Ton gehört, sich bei einer geplanten Aufgabe der Mitgliedschaft zuerst beim Vorstand zu melden, bevor man den Platz in einer Nacht- und Nebelaktion verlässt.

Die entstehenden Kosten können in der ab diesem Jahr gültigen Gebührenordnung nachgelesen werden.