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1957 entdeckten sie in Düring, direkt an der Lune, einen Platz, der für die Einheimischen eine Sandentnahmestelle, aber zugleich auch ein Schuttabladeplatz war. Die in unmittelbarer Nähe gelegene Badestelle an der Lune hatte es Ihnen ganz besonders angetan, und der Beschluß stand fest, dieses Plätzchen zu erwerben und herzurichten als ihr Domizil. Der Besitzer dieses Stückchen Erde, Hans Rippe, für den die 3000 Quadratmeter völlig wertlos waren, zeigte mitleidsvoll Verständnis für die im Kopf nicht ganz normal erscheinenden Städter und überließ ihnen das Stück Ödland. Auch der damalige Bürgermeister, Walter Döscher, hatte ein Einsehen und Verständnis für das Völkchen Naturversessener. Die Einheimischen - heute gute Freunde - verfolgten zum Teil mißtrauisch das Geschehen, das emsige Schaffen und Treiben an der Lune. In unzähligen Arbeitsstunden, mit primitivsten Mitteln und Geräten, schufen sie sich ihr Reich, ihr Paradies. Nebenher wurde großer Wert darauf gelegt, sich das Vertrauen der Düringer zu erwerben. Bei ihren Klubabenden in der Gaststätte "Zur Deutschen Eiche" in Düring ließen sie sich von "Heini" Asendorf über die Geschichte, die Chronik des Rittergutes, die Ortschaft, die Kolonie und mehr berichten, wozu die Lehrer, Herr Badenhorst und Herr Karl-Heinz Finke erheblich beitrugen. Sie bemühten sich, mitzuwirken im Dorfverschönerungsverein, im Düringer Kring, bei Dorfgemeinschaftsfesten, am Erntedankfest und allen Veranstaltungen der örtlichen Vereine und der freiwilligen Feuerwehr. Heute, nach 25 Jahren, sitzen sie noch immer auf ihrem herrlichen Fleckchen Erde, sind glücklich und zufrieden und stolz auf das von ihnen Geleistete, auch wenn die schnellebige Zeit nicht spurlos an ihnen vorüberging. Jetzt sind sie ein eingetragener Camping-Club. Ihr Platz ist angeschlossen an die Wasserversorgung des Ortes, hat einen eigenen Stromanschluß und neuzeitliche Toiletteneinrichtungen. Jeder Einheimische ict ihnen als Gast willkommen und kann sich von dem überzeugen, was sie in den Jahren geschaffen haben. Die Camper fühlen sich zum Ort gehörend und jeder Düringer akzeptiert sie. zurück zur Übersicht |